greifenwald

Die Fazination „Computer“ hat bei mir schon zu Gymnasialzeiten begonnen, das erste Programm, geschrieben in BASIC sollte die passende Schulkamarad-/in anhand einfacher Kriterien (Wohnort, Haarfarbe, Alter, Interessen) herausfinden, indem es den User durch einen textbasierten Fragenkatalog führte. Der IBM-Computer mit „Datasette“, war damals das Highlight in unseren Labors. Danach hatte ich andere Dinge im Kopf und erst mit Beginn des Studiums erstand ich den ersten eigenen „richtigen“ PC, einen AMD x486/DX-2 mit 8 MB Ram, einer 512KB Grafikkarte und einem 14“ Monitor.

Nach einem nur wenige Wochen dauernden Ausflug mit dem vorinstallierten DOS und Windows 3.11 begann ich mit Linux zu experimentieren. Die SuSE-Distriubution war damals die erste Wahl. In diesem Umfeld fühlte ich mich auf Anhieb wohl und nach kurzer Zeit war ich mit einem Modem auch schon in der Online-Welt der Mailboxen unterwegs. Horrende Ferngesprächsgebühren hielten dies jedoch in einem überschaubaren Umfang.

Dem ersten Rechner folgte schnell ein Zweiter, der Erste wurde als Server weitergenutzt. Nicht nur die Software war jedoch von Interesse, sondern auch die Hardware. Nach einigen erfolgreichen „Selbstbauversuchen“ wurde das ganze dann auch noch als „Nebengewerbe“ amtlich gemacht. Neben PC-Aufbau wurden kleine Netzwerke und erste Internetserver betreut. Von SuSE wechselte ich zur Mandrake-Distribution (später umbenannt in Mandriva).

Im Studium der Wirtschaftsinformatik und der Spezialisierung im Medienbereich war der Umgang mit SGIs und IRIX normal, denn leistungsfähige PC-Hardware für Videobearbeitung war noch nicht zu bekommen (ebenso fehlte es an passender Videobearbeitungssoftware im PC-Bereich). Privat war diese Hardware jedoch unbezahlbar und so kam es zum ersten Kontakt zur Apple-Welt: Denn Apple hatte mit „iMovie“ schon seinerzeit den Weg in den Consumermarkt geebnet. Damals noch mit MacOS 8 bzw. später dann MacOS 9. Der berühmte „eierförmige“ iMac (ein G3 DV in „lime green“) war der Einstieg. Richtig überzeugen konnte das damalige MacOS aber nie, deshalb war Linux nach wie vor mein Favorit. Doch zu dieser Zeit kamen die Laptops in Mode und da war Linux schlicht und einfach nicht einsetzbar – außer man wollte dauerhaft neben der nächsten Steckdose sitzen und die Grafik im VESA-Mode betreiben.

Da war es wieder Apple, die mit dem aufkommenden Mac OS X mein Interesse anzog: Ein Unix/BSD, noch dazu mit vielen NextStep-Zutaten und das auf einer klasse Hardware? Schon war mein Laptop gefunden: Ein PowerBook-G4!

Seit dieser Zeit bin ich den Jungs & Mädels aus Cupertino treu geblieben und bin bis heute extrem zufrieden.

Wer mehr über meine Interessen etc. erfahren will, dem sei mein Blog unter http://www.greifenwald.de empfohlen!

Have fun! greifenwald